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"Die Geschichte des Wagens" by Leni Alexander; Angelika Seegers, guitar & Hertha Rosa-Herseni, Cello
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#classicalmusicians #LeniAlexander
Leni Alexander (8.6.1924 - 7.8.2005) war die bedeutendste chilenische Komponistin des 20. Jahrhunderts.
Geboren in Breslau in eine jüdische Familie, aufgewachsen in Hamburg, mußte sie im Alter von 15 Jahren wegen des Nationalsozialismus Deutschland verlassen und mit ihrer Familie nach Chile ins Exil flüchten. In einer musikalischen Familie früh gefördert, setzte sie in Santiago de Chile ihren Klavierunterricht fort. Dazu kam das Cellospiel und sie nahm Unterricht in Harmonielehre und Kontrapunkt - erste Kompositionen entstanden. Später folgten umfangreiche Kompositionsstudien u.a. bei Fré Focke, René Leibowitz, Olivier Messiaen und Bruno Maderna. 1973 durch den Militärputsch in Chile mußte sie ein 2. Mal ins Exil: Sie verlegte den Wohnsitz nach Paris. 1986 kehrte sie nach Chile zurück.
Fortan führte sie ein Leben zwischen Chile, wo ihre Familie lebt, und Europa, wo sie auch künstlerisch arbeiten wollte.
Angelika Seegers lernte die Komponistin 1992 persönlich kennen. Es entstanden in der gemeinsamen Arbeit über die Jahre hinweg 2 Auftragswerke der Gitarristin. 1996/97 ein Duo für Gitarre und Schlagzeug, "Gestern kannte ich deinen Namen noch nicht", uraufgeführt 1997 in Stuttgart.
Und hier das 2. Werk, ein Duo für Gitarre und Violoncello, entstanden im Jahr 2001 mit dem Titel "Die Geschichte des Wagens". Uraufführung im Juni 2001 in Stuttgart mit Hertha Rosa-Herseni (Violoncello) und Angelika Seegers (Gitarre).
Leni Alexander verwendet in dieser Komposition Fragmente aus Gedichten von Rose Ausländer ( 1901 - 1988 ).
Beide Auftragswerke wurden finanziert durch die jeweiligen Ministerien für Kultur in Baden-Württemberg und sie sind der Gitarristin gewidmet.
Hier die Ersteinspielung " Die Geschichte des Wagens " als Musikvideo
Hertha Rosa-Herseni (Violoncello von Jacquemin / Mirecourt 1920)
Angelika Seegers (Gitarre Matthias Dammann / Neuhaus am Inn 1990)
Das Projekt wurde gefördert durch ein Stipendium des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.
Juni 2022
Ton und Bildgestaltung: Klaus Kusserow
www.klauskusserow.de
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